Letzte Aktualisierung: 10.06.2001 - Webmaster
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GENF, 19.-22. SEPTEMBER 2001
Kongress -Schweizerische Gesellschaft für Soziologie
THEORIEN UND INTERVENTIONEN

Soziale Interventionen zielen auf die Verbesserung, Erhaltung oder allenfalls auch Auswechslung eines ge-sellschaftlichen Teilsystems oder eines sozialen Pro-zesses. Solche "interventionistischen" Massnahmen versprechen nur dann Erfolg, wenn ihnen eine vertiefte Analyse des Zusammenspiels der verschiedenen Wirk-kräfte vorausgeht. Mit anderen Worten: Wirksames Handeln und reflexive Theoriebildung gehen Hand in Hand.

Die Themenstellung des Kongresses soll dazu anregen, zum einen theoretische Fragestellungen mit möglichen sozialen Interventionen in Verbindung zu bringen, zum anderen die theoretischen Hintergründe "interventio-nistischer" Strategien bzw. Fallstudien offenzulegen. Der Bedarf an sozialen Interventionen steigt ständig.

Vor diesem Hintergrund will der Genfer Kongress über "Theorien und Interventionen" eine Plattform für die Verschränkung von Theorie und Praxis, für die Begeg-nung von Akteuren innerhalb und ausserhalb der Uni-versität bereit stellen. Das Thema soll dazu beitragen, die alte soziologische Debatte um Soziologie und Praxis zu erneuern und den zentralen Stellenwert der Soziologie in der gegenwärtigen Umbruchssituation zu erweisen.

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