Sonderfall Schweiz

Jubiläumskongress «50 Jahre SGS» der Schweizerischen Gesellschaft für Soziologie

5.-7. Oktober 2005 an der Universität St. Gallen

Willkommen am Jubiläumskongress „50 Jahre Schweizerische Gesellschaft für Soziologie“ zum Thema „Sonderfall Schweiz“


Willkommen an der Universität St. Gallen – dem Ort, wo die SGS während der letzten acht Jahre domiziliert war. Die Schweizerische Gesellschaft für Soziologie begeht ihren 50. Geburtstag, und das wollen wir gebührend feiern: mit einem Jubiläumskongress zum Thema „Sonderfall Schweiz“ und mit einer Sonderveranstaltung „50 Jahre SGS / 50 ans SSS“.

Der Jubiläumskongress soll der schweizerischen Soziologie eine Plattform zur Selbstdarstellung und zur Auseinandersetzung mit sich selbst geben. Da Soziologinnen und Soziologen in diesem Land sich vor allem mit der schweizerischen Gesellschaft befassen, haben wir als Kongressthema jene kollektive Identitätskonstruktion gewählt, die in allen Landesteilen nachhaltig verbreitet ist: der „Sonderfall Schweiz“. Um ein möglichst facettenreiches Bild zu gewinnen, riefen wir all unsere Forschungskomitees dazu auf, ihren spezifischen Themenbereich unter dieser Fragestellung zu erörtern. Gleichzeitig formulierten wir die folgenden thematischen Felder für Plenumsreferate:


1. Die schweizerische Gesellschaft: ein Sonderfall?
2. Der Nationalstaat: Das primäre Ordnungsprinzip der Weltgesellschaft auch im 21. Jahrhundert?
3. Sonderwege und Sonderfälle: Geschichte und Zukunft nationaler Distinktion

Im Ergebnis haben wir in 5 Plenen insgesamt 16 Referate – die ersten beiden Plenen müssen parallel geführt werden. Daneben werden 18 Workshops mit total 89 Präsentationen abgehalten. Eröffnet und eingeleitet wird der Kongress durch zwei Keynotes, und es werden drei Mittagsreferate gehalten. Abgeschlossen wird der Kongress durch ein Podiumsgespräch, das die Brücke zwischen Wissenschaft und einer breiteren Öffentlichkeit bilden soll.

Am Abend des zweiten Kongresstages findet die Sonderveranstaltung „50 Jahre SGS / 50 ans SSS“ mit der Buchvernissage der gleichnamigen Jubiläumsschrift statt. Das Buch wird in Form eines Podiumsgesprächs von sämtlichen beteiligten AutorInnen vorgestellt. Alle Besucher dieser Veranstaltung erhalten ein Freiexemplar des Jubiläumsbandes. Im Anschluss daran findet im ersten Stock das festliche Bankett statt (Anmeldung erforderlich).

Wir danken der Schweizerischen Akademie für Geistes- und Sozialwissenschaften und der Universität St. Gallen für ihre grosszügigen Beiträge an diesen Kongress. Ein besonderer Dank gilt meiner Assistentin Milena Tsenova für die Kongressorganisation, meinen Kollegen vom Vorstand sowie meinem Freund Peter Gross für ihre Unterstützung, und schliesslich allen freiwilligen Helferinnen und Helfern vom Soziologischen Seminar und aus der Studentenschaft für Ihren Einsatz. Danken möchte ich auch Hans Rüttimann und den übrigen Angehörigen des Bereichs Dienste für den Backup-Support sowie dem Personal der Mensa für die Verpflegung und das Bankett. Schliesslich danke ich allen Referentinnen und Referenten, die zu unserem Kongressthema einen Beitrag leisten, und insbesondere auch allen Organisatorinnen und Organisatoren, die einen Workshop organisiert haben – und nicht zuletzt allen Teilnehmenden, die diesen Kongress mit Leben füllen.

Thomas S. Eberle (Präsident SGS)