Willkommen an der Universität St.
Gallen – dem Ort, wo die SGS während der letzten acht Jahre domiziliert war. Die
Schweizerische Gesellschaft für Soziologie begeht ihren 50. Geburtstag, und das
wollen wir gebührend feiern: mit einem Jubiläumskongress zum Thema „Sonderfall
Schweiz“ und mit einer Sonderveranstaltung „50 Jahre SGS / 50 ans SSS“.
Der Jubiläumskongress soll der schweizerischen Soziologie eine Plattform zur
Selbstdarstellung und zur Auseinandersetzung mit sich selbst geben. Da
Soziologinnen und Soziologen in diesem Land sich vor allem mit der
schweizerischen Gesellschaft befassen, haben wir als Kongressthema jene
kollektive Identitätskonstruktion gewählt, die in allen Landesteilen nachhaltig
verbreitet ist: der „Sonderfall Schweiz“. Um ein möglichst facettenreiches Bild
zu gewinnen, riefen wir all unsere Forschungskomitees dazu auf, ihren
spezifischen Themenbereich unter dieser Fragestellung zu erörtern. Gleichzeitig
formulierten wir die folgenden thematischen Felder für Plenumsreferate:
1. Die schweizerische Gesellschaft: ein Sonderfall?
2. Der Nationalstaat: Das primäre Ordnungsprinzip der Weltgesellschaft auch im
21. Jahrhundert?
3. Sonderwege und Sonderfälle: Geschichte und Zukunft nationaler Distinktion
Im Ergebnis haben wir in 5 Plenen insgesamt 16 Referate – die ersten beiden
Plenen müssen parallel geführt werden. Daneben werden 18 Workshops mit total 89
Präsentationen abgehalten. Eröffnet und eingeleitet wird der Kongress durch zwei
Keynotes, und es werden drei Mittagsreferate gehalten. Abgeschlossen wird der
Kongress durch ein Podiumsgespräch, das die Brücke zwischen Wissenschaft und
einer breiteren Öffentlichkeit bilden soll.
Am Abend des zweiten Kongresstages findet die Sonderveranstaltung „50 Jahre SGS
/ 50 ans SSS“ mit der Buchvernissage der gleichnamigen Jubiläumsschrift statt.
Das Buch wird in Form eines Podiumsgesprächs von sämtlichen beteiligten
AutorInnen vorgestellt. Alle Besucher dieser Veranstaltung erhalten ein
Freiexemplar des Jubiläumsbandes. Im Anschluss daran findet im ersten Stock das
festliche Bankett statt (Anmeldung erforderlich).
Wir danken der Schweizerischen Akademie für Geistes- und Sozialwissenschaften
und der Universität St. Gallen für ihre grosszügigen Beiträge an diesen
Kongress. Ein besonderer Dank gilt meiner Assistentin Milena Tsenova für die
Kongressorganisation, meinen Kollegen vom Vorstand sowie meinem Freund Peter
Gross für ihre Unterstützung, und schliesslich allen freiwilligen Helferinnen
und Helfern vom Soziologischen Seminar und aus der Studentenschaft für Ihren
Einsatz. Danken möchte ich auch Hans Rüttimann und den übrigen Angehörigen des
Bereichs Dienste für den Backup-Support sowie dem Personal der Mensa für die
Verpflegung und das Bankett. Schliesslich danke ich allen Referentinnen und
Referenten, die zu unserem Kongressthema einen Beitrag leisten, und insbesondere
auch allen Organisatorinnen und Organisatoren, die einen Workshop organisiert
haben – und nicht zuletzt allen Teilnehmenden, die diesen Kongress mit Leben
füllen.
Thomas S. Eberle (Präsident SGS)